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Nachbericht ADAC SimRacing Cup Clubsport Serie – Lauf 1 – Oschersleben

Der erste Lauf der Clubsport Serie wurde vergangenen Montag in Oschersleben ausgetragen. 

Alle drei Fahrzeuge die unter der Bewerbung „AC Oberhausen by Randale Racing“ genannt sind waren dabei. Alexander Heim mit der Startnummer 405, Jan Mertens mit der 415 und Zakarias Maatallaoui mit der Nummer 425. Alle drei starteten in der Divison 2. Eingesetzt wird in dieser Klasse der Renault Clio R.S. Cup der fünften Generation. Wie in einer Clubsport Serie üblich sind die Fahrzeuge mit einem sogenannten „Fixed Setup“ ausgerüstet. Bedeutet, dass die Fahrzeugabstimmung vom Veranstalter vorgegeben wird und der Fahrer selbst keine Veränderungen vornehmen darf. Aufgeteilt wird ein Rennabend in mehrere Sessions. Begonnen wird mit dem Freien Training welches dann in ein 15-minütiges Zeittraining/Qualifikation übergeht. Anhand dieser Qualifikation wird die Startaufstellung für das „Heat“ Rennen aufgestellt. Das Heat-Rennen beträgt eine Länge von 45km. Das Ergebnis aus diesem Rennen wird dann für das Grid des Hauptrennen herangezogen. Das Hauptrennen läuft über eine Distanz von 75km. 

In der Division 1 treten Fahrzeuge aus dem Hause Toyota an. Die Toyota GR86 Cup. Mit seinem Heckantrieb bildet dieser das gegensätzliche Pardon zum Clio, ist von den Rundenzeiten aber ähnlich schnell wie dieser. Aufgeteilt werden die Fahrzeuge in der Startaufstellung nicht, sondern gelten als normale Kontrahenten, werden jedoch getrennt gewertet.  

Die Qualifikation verlief so weit unspektakulär. Jan sicherte sich mit einer guten Rundenzeit die Pole in der Klasse und startete von Platz 3 im Gesamt. Zakarias reihte sich auf Platz 3 in der Klasse und Platz 7 im Gesamt ein während Alexander nur von Platz 6 in der Klasse und Platz 11 im Gesamt starteten durfte. Dann die erste Überraschung. Nach einem souveränen Start gelang es Jan sich die Gesamtführung zu erfahren und diese konstant bis zum Rennende zu halten! Erster Sieg an diesem Abend für den AC Oberhausen. Zakarias mit einer eher defensiven Fahrweise fiel auf Platz 5 in der Klasse zurück. „Nach einer guten Qualifikation konnte ich meine Position im Heat leider nicht halten, da ich sehr vorsichtig an das Heat herangegangen bin und oft unter dem Limit gefahren bin. Trotzdem hat es dann noch für Platz 5 in der Klasse gereicht“ so Zakarias.  Alexander landete nach einem erbitterten Kampf mit Platz 3 auf Platz 4 in der Klasse. 

Daraus setzte sich folgende Startreihenfolge für das Hauptrennen zusammen: 

Jan startete nach seinem grandiosen Heat-Rennen auf der Pole. Zakarias musste von Gesamtplatz 9 und Klassenplatz 5 auf die Reise gehen während Alexander mit Gesamtplatz 5 und Klassenplatzierung 4 eine Aussicht auf das Podium hatte. Am Start in das Hauptrennen wurde es dann gleich mal eng. Zu dritt ging es durch die erste Kurve. Jan konnte jedoch

seinen ersten Platz halten, musste sie aber einige Kurven später leider aufgeben. Alexander, mittlerweile auf Platz 2 vorgefahren, kämpfte nun um die Gesamtführung gefolgt von Zakarias welcher sich nun deutlich sicherer fühlte und um das Podium kämpfte. „Im Hauptrennen bin ich dann deutlich streckensicherer gewesen und bin dann deutlich mehr am Limit gefahren und habe wenige Fehler gemacht“. Jan war mittlerweile durch einen Kontakt nach hinten durchgereicht worden. Dann die zweite Überraschung. Der Gesamtführende Clio kämpfte mit dem Klassenführenden Toyota welcher Alexander kurz zuvor überholt hatte. Beide berührten sich in der letzten Kurve und der führende Clio drehte sich. Alexander übernahm die Gesamtführung nachdem der Toyota als Kollisionsverursacher eine Durchfahrtsstrafe erhielt. Zakarias rückte dadurch wieder auf  Gesamtplatz 3 vor den er zuvor abgeben musst. Alexander musste seine Führung dann die letzten Runden noch gegen einen weiteren Clio verteidigen, was ihm auch gelang. Endergebnis des Hauptrennen: Alexander Platz 1 in Gesamt/Klasse, Zakarias Platz 3 in Gesamt/Klasse und Jan nach einem Rennen zum vergessen und einer +5sek Strafe auf Platz 9 im Gesamt und Platz 6 in der Klasse. 

Alexander Heim

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